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		<title>Traumatherapie by Lizas Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die „Mutter aller Niederlagen“ war es für Oliver Kahn, andere sprachen vom „Trauma von Barcelona“ oder gar vom „Sekundentod“. Zehn Jahre ist es jetzt her, dieses Champions League-Finale der Bayern gegen Manchester United, das der von mir seit meiner Kindheit verehrte Klub eigentlich schon gewonnen hatte – wären da nicht diese vermaledeiten hundertzwei Sekunden in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=537&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Lizas Welt" src="http://1.bp.blogspot.com/_hs6CdIUMNO0/Sh5zOrD2xBI/AAAAAAAADyc/tti9tkdHJg0/s800/BayernCL99-II.jpg" alt="" width="567" height="380" /></p>
<h3>Die „Mutter aller Niederlagen“ war es für Oliver Kahn, andere sprachen vom „Trauma von Barcelona“ oder gar vom „Sekundentod“. Zehn Jahre ist es jetzt her, dieses Champions League-Finale der Bayern gegen Manchester United, das der von mir seit meiner Kindheit verehrte Klub eigentlich schon gewonnen hatte – wären da nicht diese vermaledeiten <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article3800736/Als-Bayern-die-Mutter-aller-Niederlagen-kassierte.html">hundertzwei Sekunden in der Nachspielzeit</a> gewesen, diese gottverdammten Nicht-mal-zwei-Minuten, in denen United aus einem 0:1 ein 2:1 machte. Noch heute finde ich es unfassbar, unglaublich, unbegreiflich, was damals geschehen<span> </span>ist – in etwa so, als wäre ein Naturgesetz aufgehoben worden, als hätte jemand bewiesen, dass es gar keine Schwerkraft gibt oder dass die Erde doch eine Scheibe ist. Und das nicht deshalb, weil es nicht vorstellbar wäre, dass die Bayern ein internationales Endspiel verlieren (das war ihnen schließlich schon 1982 und 1987 passiert). Sondern weil ich es schlicht ausgeschlossen hätte, dass eine Mannschaft, die nach 90 Minuten einsnull führt (und dem zweiten Tor wesentlich näher ist als der Gegner dem Ausgleich), keine zwei Minuten später geschlagen vom Platz gehen muss. Und es war ja auch nicht <em>irgendeine </em>Mannschaft, sondern es waren die Bayern. <em>Meine</em> Bayern.</h3>
<p><em><strong><a href="http://www.lizaswelt.net/">weiter</a></strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/537/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/537/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=537&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Datei Gewalttäter Sport  Bist Du schon drinnen?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkürliche Datensammlung von Fans stoppen! Wir halten die Praxis der Datei &#8222;Gewalttäter Sport&#8220; mit der Erfassung der Daten von tausenden Fußballfans für äußerst fragwürdig und grundsätzlich bedenklich. So waren etwa im Jahr 2008 etwa 10.000 Personen in dieser Datei gespeichert, die Tendenz ist steigend. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass das Fehlen einer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=506&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Willkürliche Datensammlung von Fans stoppen!</p>
<p>Wir halten die Praxis der Datei &#8222;Gewalttäter Sport&#8220; mit der Erfassung<br />
der Daten von tausenden Fußballfans für äußerst fragwürdig und<br />
grundsätzlich bedenklich. So waren etwa im Jahr 2008 etwa 10.000<br />
Personen in dieser Datei gespeichert, die Tendenz ist steigend. Die<br />
Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass das Fehlen einer<br />
Kontrollinstanz zu einem Umgang mit diesem Instrument geführt hat,<br />
unter dem das Vertrauen vieler Fußballfans in die Polizei und<br />
rechtsstaatliche Prinzipien sehr gelitten hat. Diese Thematik passt<br />
in das Bild einer derzeitigen Entwicklung, in der unser Staat immer<br />
mehr die Züge eines Überwachungsstaates annimmt. Wie sich jetzt<br />
herausgestellt hat, ist diese Praxis nach derzeitiger Rechtslage<br />
sogar rechtswidrig. Trotzdem bleiben die Dateien bestehen und sollen<br />
nun, IM NACHHINEIN, durch eine Rechtsverordnung &#8222;legalisiert&#8220; werden.<br />
Wir fordern die Löschung aller illegal erhobenen Daten und den<br />
Verzicht auf eine derartige Datei. Sollte die Polizei auf ein solches<br />
Instrument nicht verzichten können, so sollte sie zumindest die<br />
illegal erhobenen Daten löschen und für die zukünftige Erfassung von<br />
Daten die berechtigte Kritik von Fanorganisationen berücksichtigen<br />
und Datenschützer einbeziehen.</p>
<p>Diese Kritik umfasst im wesentlichen folgende Punkte:</p>
<p>- Die Kriterien, wann eine Eintragung vorgenommen wird, sind weder<br />
rechtstaatlich noch nachvollziehbar. In der Regel reichen<br />
willkürliche Verdachtsmomente, Personalienfeststellungen,<br />
Personenkontrollen, bei denen man z.B. zusammen mit schon in der<br />
Datei erfassten Personen kontrolliert wird, Platzverweise,<br />
Ingewahrsamnahmen oder die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens für<br />
eine Eintragung aus. All diese Maßnahmen beruhen allerdings auf der<br />
willkürlichen und subjektiven Entscheidung einzelner Beamter und sind<br />
keinerlei Kontrollinstanz unterworfen. Damit wird die im Grundgesetz<br />
verankerte Unschuldsvermutung ausgehebelt. Eine Eintragung sollte nur<br />
nach rechtskräftiger Verurteilung aufgrund einschlägiger Delikte<br />
erfolgen.</p>
<p>- Die betroffene Person erhält keinerlei Benachrichtigung bei einer<br />
Eintragung in die Datei. Damit ist es auch so gut wie unmöglich, sich<br />
gegen eine Eintragung in der Datei mit rechtlichen Schritten zur Wehr<br />
zu setzen, da man über diese überhaupt keine Kenntnis hat. Auskunft<br />
über eine Eintragung erhält nur, wer selber auf Verdacht eine Anfrage<br />
über eine mögliche Eintragung stellt. Kurioserweise gab es schon<br />
Fälle, in denen ebene diese Anfrage Anlass für die Speicherung in der<br />
Datei war.</p>
<p>- Selbst bei einem Freispruch oder einer Einstellung des Verfahrens<br />
erfolgt keine Löschung aus der Datei. Das ist absolut inakzeptabel.</p>
<p>- Die bereits jetzt vorgesehen Fristen, nach denen eine Eintragung in<br />
der Datei gelöscht werden sollte, werden in der Praxis nicht<br />
eingehalten. Wer einmal erfasst wurde, bleibt auf Dauer in der Datei<br />
&#8222;Gewalttäter Sport&#8220; und/oder in einem undurchsichtigen Dschungel<br />
anderer damit verknüpfter (Verbund-) und Polizei-Dateien gespeichert.</p>
<p>Problematisch daran ist nicht nur die Tatsache, dass Daten in einer<br />
dubiosen Datei gespeichert werden, sondern dass sich aus dieser<br />
illegalen Erfassung konkrete Konsequenzen ergeben:</p>
<p>- Auf dieser Grundlage werden Ausreiseverbote und Meldeauflagen<br />
erteilt.<br />
- Sie führt zu Gefährderansprachen in der Wohnung und<br />
diskreditierende Besuche am Arbeitsplatz.<br />
- Bei jeglichen Personenkontrollen, z.B. Verkehrskontrollen ist man<br />
einer Vorverurteilung ausgesetzt.<br />
- Selbst bei Urlaubs- oder Dienstreisen kommt es zu Problemen an der<br />
Grenze.</p>
<p>Das sind schwerwiegende Eingriffe in die Rechte und die Würde des<br />
Betroffen, die ein solches Instrumentarium an sich in Frage stellen.<br />
Mindestens muss für eine Speicherung in der Datei eine<br />
nachvollziehbare Grundlage wie eine rechtskräftige Verurteilung<br />
bestehen, die Praxis transparent gestaltet werden und einer<br />
Kontrollinstanz unterliegen und die Fristen und Kriterien für eine<br />
Löschung aus der Datei klar definiert und befolgt werden.</h4>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/506/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/506/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=506&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kodex der Polizei</title>
		<link>http://ultramuc.wordpress.com/2009/05/22/kodex-der-polizei/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer als aktiver Fan ins Stadion geht, kommt heutzutage fast zwangsläufig mit der Polizei in Berührung. Die Einsätze der staatlichen Ordnungshüter bei Fußballspielen haben inzwischen regelmäßig ein beträchtliches Ausmaß erreicht. Dabei kommt es auch immer wieder zu Repression und Übergriffen gegen Fans. Über das Fehlverhalten von Polizisten mussten wir inzwischen (leider) schon häufig berichten und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=504&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#333300;">Wer als aktiver Fan ins Stadion geht, kommt heutzutage fast<br />
zwangsläufig mit der Polizei in Berührung. Die Einsätze der<br />
staatlichen Ordnungshüter bei Fußballspielen haben inzwischen<br />
regelmäßig ein beträchtliches Ausmaß erreicht. Dabei kommt es auch<br />
immer wieder zu Repression und Übergriffen gegen Fans. Über das<br />
Fehlverhalten von Polizisten mussten wir inzwischen (leider) schon<br />
häufig berichten und die meisten dürften den ein oder anderen<br />
fragwürdigen Einsatz auch selber miterlebt haben. Aktuelle Beispiele<br />
können regelmäßig unter <a href="www.fansmedia.org"><span style="text-decoration:underline;">www.fansmedia.org</span></a> nachgelesen werden.</span></strong></p>
<p><strong>Generell ist es so, dass Polizisten für ihr Fehlverhalten so gut wie<br />
nie belangt werden. Anfang März wurde sogar in einem Beitrag des ARD<br />
Politmagazin PANORAMA im Fernsehen berichtet, warum Polizeigewalt<br />
kaum verfolgt wird.<br />
(<a href="http://daserste.ndr.de/panorama/media/panx110.html"><span style="text-decoration:underline;">http://daserste.ndr.de/panorama/media/panx110.html</span></a>).</strong></p>
<p><strong>Auch wir als Fußballfans haben kaum eine Chance uns gegen<br />
ungerechtfertigte Übergriffe der Polizei zu wehren. Die Aussicht auf<br />
Erfolg ist aufgrund der Über- bzw. Unterordnung von Staat und Bürger<br />
schwindend gering. Schließlich hat der Staat allgemein und in dem<br />
Fall die Staatsanwaltschaft und die Gerichte wohl kaum ein Interesse<br />
daran, diejenigen zu bestrafen, die im Grunde ja die Interessen des<br />
Staates durchsetzen. Eine Strafanzeige gegenüber einem<br />
Polizeibeamten, also einem Staatsdiener, verläuft daher so gut wie<br />
immer im Sand. Dies belegen auch die Statistiken, wie im<br />
PANORAMA-Bericht zu sehen. Beispielhaft ist hier eine Statistik aus<br />
Berlin zu erwähnen, aus der hervorgeht, dass im Jahr 2007 von 1.834<br />
eingeleiteten Strafverfahren gegen Polizisten nur 3 (!) mit einer<br />
Verurteilung endeten.</strong></p>
<p><strong>Ursache hierfür ist nicht nur das geringe Interesse an einer<br />
Strafverfolgung gegen Polizeibeamte bei der Justiz, sondern auch ein<br />
Kodex unter Polizisten, keine Aussagen gegen Kollegen zu tätigen,<br />
diese mit Falschaussagen zu decken und im Zweifelsfall auch bei einer<br />
erfundenen Gegenanzeige zu unterstützen. Das Problem betrifft zwar<br />
nicht nur Fußballfans, gerade wir sind davon aber besonders<br />
betroffen, da Fußballfans in der Öffentlichkeit kein all zu hohes<br />
Ansehen besitzen und der Meinung von Fans kaum Glauben geschenkt<br />
wird. Polizeigewalt steht also kein Hindernisse im Weg.</strong></p>
<p><strong>Der beschriebene Kodex, der innerhalb der Polizei so strikt<br />
angewendet wird, dass Aussagen vor Gericht verweigert oder<br />
Falschaussagen getätigt werden, Polizeiberichte unvollständig sind<br />
oder falsche Tatsachen beinhalten, um bestimmte Vorkommnisse zu<br />
vertuschen. Alle Schweigen und keiner redet über das Fehlverhalten<br />
bzw. die Verbrechen die auch beim Fußball gegenüber den Fans begangen<br />
werden.</strong></p>
<p><strong>Vor Restriktionen seitens der Gerichte oder Vorgesetzten braucht sich<br />
der einzelne Polizist nicht zu fürchten, da ja aufgrund des falschen<br />
Zusammenhalts innerhalb der Kompanien nichts von dem Fehlverhalten an<br />
die Öffentlichkeit getragen wird.</strong></p>
<p><strong>Dass dieser Kodex gebrochen und über das Fehlverhalten bzw. die<br />
Verbrechen von Kollegen geredet wird, kommt eigentlich nicht vor. Mit<br />
was für Folgen hätte ein solcher &#8222;Netzbeschmutzer&#8220; wohl zu rechnen,<br />
wenn z. B. vor Gericht aufgrund seiner Aussage die Wahrheit ans Licht<br />
käme&amp;</strong></p>
<p><strong>Es ist bekannt, dass Mobbing innerhalb der Polizeieinheiten sehr<br />
ausgeprägt ist. Es herrscht allgemein ein rauer Umgang bzw. ein<br />
angespanntes Klima. Dies zeigt sich beispielsweise im Geltungsdrang<br />
innerhalb der Einheiten und zwischen verschiedenen Einheiten.</strong></p>
<p><strong>Bekannt ist dies spätestens seit dem Artikel &#8222;Mobbing-Affäre: Die<br />
bösen Späße einer Sondereinheit&#8220; aus der Süddeutschen Zeitung vom<br />
01.12.2006 (<a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/915/367732/text/"><span style="text-decoration:underline;">http://www.sueddeutsche.de/muenchen/915/367732/text/</span></a>),<br />
der sich mit dem Umgang der Beamten untereinander befasst. So wird<br />
sich z. B. gegenseitig Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, einfach nur<br />
um zu sehen, wer am längsten durch hält. Ein Verhalten, dass den<br />
&#8222;Zusammenhalt&#8220; stärken und &#8222;verweichlichtes Verhalten&#8220; und &#8222;Verrat&#8220;<br />
ächten soll. Es wurde als &#8216;Spaß&#8217; angesehen, der diejenigen Kollegen<br />
treffe, die irgendwie aus der Reihe tanzten: Ein Beamter wurde nach<br />
einem Einsatz mit einer 15 Kilogramm schweren Türramme auf die Straße<br />
gesetzt und musste damit eineinhalb Kilometer weit zu Fuß laufen.<br />
(aus genanntem SZ-Artikel). Was wohl mit aus der Reihe tanzen<br />
gemeint ist &#8230;</strong></p>
<p><strong>Da diese Verhaltensweisen den Vorgesetzten bekannt sein müssen,<br />
drängt sich der Eindruck auf, dass dies scheinbar so toleriert wird<br />
oder sogar erwünscht ist, schließlich hat sich bislang am Verhalten<br />
der Polizei nichts geändert, eher im Gegenteil. Im Endeffekt ist es<br />
den Einsatzleitern doch mehr als Recht, schließlich sind die<br />
Polizisten in Ihren Augen dann noch besser für die Einsätze geeignet.</strong></p>
<p><strong>Daran zeigt sich auch mal immer wieder, dass Fußballfans gerne als<br />
&#8222;Versuchskaninchen&#8220; für bestimmte Polizeitaktiken im Vorfeld von<br />
Großereignissen wie z. B. dem G8-Gipfel oder der Sicherheitskonferenz<br />
herhalten müssen.</strong></p>
<p><strong>Hier liegt es an allen Fans nicht tatenlos wegzuschauen, sondern sich<br />
gegen Polizeigewalt zu solidarisieren! Von anderen Polizisten oder der<br />
Justiz haben wir keine Hilfe zu erwarten. Helft anderen Fans, mischt<br />
Euch ein, fragt nach dem Sinn einer Maßnahme und vor allem schafft<br />
Öffentlichkeit für die Problematik. Denn schließlich ist es<br />
Öffentlichkeit, vor der sich die entsprechenden Beamten und<br />
Einsatzleiter fürchten.</strong></p>
<p><strong>In diesem Zusammenhang sei auch noch mal auf die Initiativen<br />
&#8222;Fußballfans beobachten die Polizei&#8220;<br />
(<a href="http://www.fussballfans-beobachten-polizei.de/"><span style="text-decoration:underline;">www.fussballfans-beobachten-polizei.de</span></a>) und Fansmedia<br />
(<a href="www.fansmedia.org"><span style="text-decoration:underline;">www.fansmedia.org</span>)</a> verwiesen.</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/504/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/504/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=504&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>FANSMEDIA BERICHT: HOFFENHEIM &#8211; FC BAYERN</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:26:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Auswärtsspiel in Hoffenheim reisen zahlreiche Münchner Anhänger mit dem Zug nach Baden-Württemberg, um sich vom Bahnhof zum Stadion zu begeben. Sowohl die Zugfahrt selbst, als auch der Weg zum Stadion werden von den Fans ohne Polizeibegleitung bewältigt, ohne dass es hierbei zu Vorfällen kommt. Nach Spielschluss begeben sich die Fans wieder auf den Rückweg [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=503&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Auswärtsspiel in Hoffenheim reisen zahlreiche Münchner Anhänger<br />
mit dem Zug nach Baden-Württemberg, um sich vom Bahnhof zum Stadion<br />
zu begeben. Sowohl die Zugfahrt selbst, als auch der Weg zum Stadion<br />
werden von den Fans ohne Polizeibegleitung bewältigt, ohne dass es<br />
hierbei zu Vorfällen kommt.</p>
<p>Nach Spielschluss begeben sich die Fans wieder auf den Rückweg zum<br />
Bahnhof in der Nähe des Stadions, wobei sie dieses mal jedoch von<br />
einem hohen Polizeiaufgebot, darunter auch Polizisten mit Hunden und<br />
Pferden, begleitet werden. Dieses Aufgebot ist verwunderlich, wenn<br />
man bedenkt, dass das Verhalten der Fans den bisherigen Tag über als<br />
absolut vorbildlich zu bezeichnen ist und dass es in Hoffenheim keine<br />
nennenswerte Heimfanszene gibt, mit der es zu Konflikten kommen<br />
könnte.</p>
<p>Der Zugang zum Bahnsteig der Haltestelle &#8222;Museum/Arena&#8220; in Sinsheim<br />
ist nur durch einen ca. 3 Meter schmalen Weg möglich. Obwohl der<br />
Bahnsteig als die Fans eintreffen relativ leer ist und es auch hier<br />
zu keinerlei Aggressionen der Fußballanhänger kommt blockieren<br />
zahlreiche Polizisten den Durchgang und verweigern den Fans den<br />
Zugang zum Bahnsteig  zugleich drängen von hinten jedoch zahlreiche<br />
weitere Fußballfans Richtung Bahnhof, die nicht mitbekommen haben,<br />
dass der Weg blockiert ist. Die Polizisten weigern sich trotz des<br />
eklatanten Platzmangels auf dem sehr schmalen Weg jedoch die Fans<br />
durchzulassen und weisen diese an, stehen zu bleiben  was aufgrund<br />
der nachrückenden Menschenmassen jedoch schlicht und ergreifend<br />
unmöglich ist.</p>
<p>Als der Druck auf die Polizisten immer mehr zunimmt verliert ein<br />
Polizist, der sich scheinbar bedroht fühlt, schließlich die<br />
Beherrschung und sprüht Pfefferspray in die Menge, was unter den<br />
vorne stehenden Fans zu Panik sowie einigen Verletzten führt.</p>
<p>Unter den beschriebenen Umständen beruhigt sich die Menschenmenge<br />
natürlich nicht, sondern durch den Einsatz von Pfefferspray bricht<br />
beinahe eine Panik auf dem engen und überfüllten Weg aus, da nun<br />
viele Fans versuchen, sich so gut es geht vom Ort des Geschehens zu<br />
entfernen.</p>
<p>Zusätzlich setzen andere Beamte nun ebenfalls Schlagstöcke und<br />
Pfefferspray gegen die Fans ein, um den Weg zu räumen  ein Beamter<br />
schlägt hierbei mit einem Holzschlagstock so brutal auf einen Fan<br />
ein, dass der Schlagstock in 2 Teile zerbricht!</p>
<p>Nach diesem brutalen Vorgehen geben die Beamten auf einmal doch den<br />
Weg frei und lassen die Fans nach und nach auf den Bahnsteig. Wieso<br />
es hierzu erst eines solchen Polizeieinsatzes auf einem absolut<br />
überfüllten und eingezäunten Weg bedurfte, der ebenso gut eine<br />
Massenpanik hätte auslösen können bleibt schleierhaft.</p>
<p>Auf dem Bahnsteig versorgen die Fans schließlich so gut es ihnen<br />
möglich ist mit mitgeführten Wasserflaschen und Tüchern die teilweise<br />
blutenden Verletzen und fahren dieses mal mit Polizeibegleitung nach<br />
München zurück.</p>
<p>Wieso bei einem Spiel ohne ernsthaftes Gefahrenpotenzial ein solches<br />
Polizeiaufgebot nötig ist ist eine Frage, die sich öfter stellt. Dass<br />
die Polizei in Deutschland sich wie hier in Sinsheim häufig die<br />
Legitimation für ihre Einsätze selbst schafft ist eine Tatsache, die<br />
Fußballfans immer wieder zu spüren bekommen.</p>
<p>Profans München</strong></p>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Was für Eltern muss man haben&#8230;&#8220;Der Hass auf den FC Bayern München, von den Nazis als &#8222;Judenklub&#8220; bezeichnet, trägt immer noch antisemitische Züge</title>
		<link>http://ultramuc.wordpress.com/2009/05/11/was-fur-eltern-muss-man-haben-der-hass-auf-den-fc-bayern-munchen-von-den-nazis-als-judenklub-bezeichnet-tragt-immer-noch-antisemitische-zuge/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 23:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[ALEX FEUERHERDT Ist ausgerechnet Oliver Kahn &#8211; Torwart nicht nur des FC Bayern München, sondern auch der deutschen Nationalmannschaft &#8211; am Ende gar ein vaterlandsloser Geselle? Vor dem alles entscheidenden Meisterschaftsspiel seines Vereins in Hamburg am letzten Spieltag der Saison 2000/01 gefragt, was er denn für eine Atmosphäre erwarte, antwortete er jedenfalls: &#8222;Bis auf die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=499&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color:#0000ff;"><em><strong>ALEX FEUERHERDT</strong></em></p>
<p>Ist ausgerechnet Oliver Kahn &#8211; Torwart nicht nur des <em>FC Bayern München</em>, sondern auch der deutschen Nationalmannschaft &#8211; am Ende gar ein vaterlandsloser Geselle? Vor dem alles entscheidenden Meisterschaftsspiel seines Vereins in Hamburg am letzten Spieltag der Saison 2000/01 gefragt, was er denn für eine Atmosphäre erwarte, antwortete er jedenfalls: &#8222;Bis auf die Bayern-Fans wird das ganze Stadion, wird ganz Deutschland gegen uns sein &#8211; was Schöneres gibt es doch gar nicht!&#8220; Recht hat er, und doch ist Kahn national unzuverlässiger Neigungen natürlich leider unverdächtig. Gleichwohl klingt in seinem Statement zumindest an, dass dem prominenten Keeper Scheußlichkeiten wie &#8222;Gemeinwohl&#8220; oder &#8222;nationales Interesse&#8220; bisweilen herzlich egal sind. Der FC Bayern &#8211; erfolgreichster deutscher Fußballklub und in dieser Hinsicht das Maß aller Dinge &#8211; verfolgt seine eigenen Absichten und Ziele, die er auch ganz offen und unverblümt benennt. Das stößt in einem Land, in dem man die Dinge lieber um ihrer selbst &#8211; und also um des großen Ganzen &#8211; willen tut und in dem interessengeleitetes Handeln &#8211; noch dazu für Geld! &#8211; unter Generalverdacht steht (&#8222;Amerikanisierung&#8220;), naturgemäß auf wenig Gegenliebe.</p>
<p>Sicher, Bayern München ist hierzulande der Fußballverein mit den meisten Mitgliedern und Fans. Inwieweit seine Erfolge von seinen Anhängern gewissermaßen kompensatorisch herangezogen werden, um sich das eigene trostlose Leben dadurch ein bisschen zu versüßen, dass man sich selbst als Teil einer Truppe von Siegern fühlt, muss hier genauso unerörtert bleiben wie die Frage, ob Glanz &amp; Glamour des Münchner Klubs nicht einfach bloß einen ähnlich projektiven Reiz ausüben wie Pop- und Filmstars oder das britische Königshaus. Vielmehr soll an dieser Stelle von denen die Rede sein, die den FC Bayern abgrundtief hassen und darin antiliberale, deutsche Ressentiments von der Leine lassen.</p>
<p><span class="hl2">Bodenständig bleiben</span></p>
<p>Geradezu prototypisch für diesen gesellschaftlichen Mainstream ist die Düsseldorfer Popgruppe <em>Die Toten Hosen</em>, die vor knapp fünf Jahren mit ihrem Anti-Bayern-Song Volkes Stimme in den Charts etablierte. Für Campino &amp; Co. steht fest: &#8222;Es kann so viel passieren, es kann so viel geschehen, nur eins weiß ich hundertprozentig: Nie im Leben würde ich zu Bayern gehen.&#8220; Sondern natürlich &#8211; so viel &#8222;Lokalpatridiotismus&#8220; (Karl Selent) muss sein &#8211; bodenständig bleiben, im heimeligen Düsseldorfer Kiez nämlich, und bei ekligem Altbier und fettiger Bratwurst mit den anderen Fußballvolksgenossen darüber lamentieren, dass es in dieser Sportart, zuvörderst bei den Bayern, ja nur noch ums Geld gehe, die Scheiß-Millionäre eh&#8217; alle viel zu viel Geld verdienten und nicht mehr ehrlich malochten wie noch zu Fritz Walters Zeiten. Deshalb wissen die &#8222;Hosen&#8220; genau, was sie denn täten, wenn sie &#8222;20 wären&#8220; und &#8222;supertalentiert&#8220;: Gegen Angebote von <em>Real Madrid</em> und <em>Manchester United</em> hätten sie nichts einzuwenden, auch &#8222;für Deutschland&#8220; würden sie natürlich spielen. Doch wenn Bayern-Manager Uli Hoeneß &#8222;auf der Matte stehen&#8220; würde, wäre aber so was von Feierabend: &#8222;Ich würde meine Tür nicht öffnen, weil&#8217;s für mich nicht in Frage kommt, sich bei so Leuten wie den Bayern seinen Charakter zu versauen.&#8220;</p>
<p>Denn dort pflegt man keine Proletenromantik, kein Blut-Schweiß-und-Tränen-Ideal und keine volksgemeinschaftliche, biergeschwängerte Vereinsheimidylle, wie es die meisten deutschen Fußballfreunde tun, die &#8222;ehrliche&#8220; Spieler und einen &#8222;sauberen&#8220; Sport sehen wollen, frei von Kommerzialisierung und anderem kapitalistischen Unbill. Man träumt &#8211; ganz romantizistisch und reaktionär, also deutsch &#8211; von den guten alten Zeiten, in denen die Kicker noch für lau unterwegs waren, in Nibelungentreue zu ihrem Verein standen und in der Region des Klubs Wurzeln geschlagen hatten.</p>
<p><span class="hl2">Arbeiter- versus &#8222;Judenklub&#8220;</span></p>
<p>Da gibt der FC Bayern in vielfacher Hinsicht natürlich ein ideales Feindbild ab. Bereits in den 1920er Jahren &#8211; als andernorts noch Turnvater Jahn angebetet und das Deutschtum gepflegt wurde &#8211; spielte der Klub häufig gegen internationale Mannschaften und verpflichtete internationale Trainer. Der langjährige Präsident Kurt Landauer, ein kosmopolitischer Jude, wurde 1939 von den Nazis ins KZ deportiert und floh anschließend ins Schweizer Exil. Dort besuchte ihn &#8211; gegen das ausdrückliche Verbot durch die Nazis &#8211; die komplette Mannschaft, die sich nach ihrer Rückkehr massiven Repressalien ausgesetzt sah. Landauer wurde nach 1945 übrigens wieder als Präsident eingesetzt, womit die Bayern quer zur allgemeinen Entwicklung in anderen Vereinen lagen, in denen die Vereinsführung oft genug aus Nationalsozialisten bestand, die nach dem Krieg rasch wieder in Amt und Würden kamen.</p>
<p>Den Nazis galt der FC Bayern als &#8222;Judenklub&#8220;, und es gelang ihnen erst 1942, den Klub zu &#8222;arisieren&#8220; und einen nationalsozialistischen Präsidenten zu installieren. Zuvor war Bayern München ein bürgerlicher Verein, metropolitan, liberal und mit einer beträchtlichen Zahl an jüdischen Mitgliedern. Etliche von ihnen bestimmten maßgeblich die Geschicke des Vereins, etwa der Gründer der Fachzeitschrift <em>kicker</em>, Walther Bensemann, Trainer Richard Dombi oder Jugendleiter Otto Beer. Nationalspieler &#8222;Ossi&#8220; Rohr ging 1933 als einer der ersten deutschen Kicker überhaupt als Profi nach Frankreich und wurde dort 1940 von den Nazis ins KZ deportiert, weil sie den bezahlten Fußball für eine jüdische Erfindung hielten. Der FC Bayern versuchte immer wieder, aus der miefigen, deutschen Enge auszubrechen, begriff sich als moderner, weltoffener Klub mit internationalen Ambitionen, dem das germanische Ideal des Amateurismus fremd war und der seinen Spielern die Möglichkeit geben wollte, mit dem Fußballspielen auch Geld verdienen zu können. Wie anders verlief dagegen beispielsweise die Geschichte des bis heute als Arbeiterklub abgekulteten <em>FC Schalke 04</em>, der des Führers Vorzeigeverein war, sechs seiner sieben deutschen Meisterschaften zwischen 1933 und 1945 gewann und seinerzeit auch einen beträchtlichen Teil der deutschen Nationalmannschaft stellte.</p>
<p>Doch die <em>Toten Hosen</em> schert das genauso wenig wie das Gros der deutschen Fußballfans. &#8222;Ganz egal wie hart mein Schicksal wär&#8217;, ich würde nie zum FC Bayern München gehen&#8220;, trällert Campino, und der Mob grölt es mit. &#8222;Nicht das tatsächlich Negative, das abstrakte, das objektive Kapitalverhältnis ist Thema der Toten Hosen, nein, das Abstrakte wird konkretisiert und personalisiert im Lackstiefelclub FC Bayern München, um es sodann austreiben zu können&#8220;, brachte es Karl Selent vor fünf Jahren in der Düsseldorfer Monatszeitung <em>Terz</em> auf den Punkt. Die &#8222;Hosen&#8220; hingegen sind noch lange nicht fertig: &#8222;Was für Eltern muss man haben, um so verdorben zu sein, einen Vertrag zu unterschreiben bei diesem Scheißverein?&#8220; Das müssen dann wohl die Feinde des Volkes sein &#8211; Juden, Amerikaner, Bonzen oder was auch immer -, bei deren Sprösslingen der Apfel nicht weit vom Stamm fällt &#8211; &#8222;von solchem proletenhaften Abstammungsdenken war es einst nur ein Katzensprung zum Rassenantisemitismus gegen den ‚Judenclub&#8217; FC Bayern München.&#8220; (Selent)</p>
<p>Als &#8222;Judenklub&#8220; werden die Bayern heute in der Regel nicht mehr beschimpft, aber die Ressentiments, die sich gegen sie entladen, sind dennoch von typisch antisemitischen Stereotypen durchsetzt. Man hasst den Klub, weil er erfolgreich ist und dieser Erfolg angeblich ausschließlich dem vielen Geld zu verdanken ist, das der Verein besitzt, zu dem er mühelos und ohne Arbeit gekommen zu sein scheint &#8211; vermutlich durch undurchschaubare Transaktionen und zwielichtige Geschäfte &#8211; und das sich wie von selbst zu vermehren scheint, während andere Klubs darben und ständig um ihre Existenz kämpfen müssen. Hier deutet sich die uralte antisemitische Aufspaltung in &#8222;schaffendes&#8220; (also deutsches) und &#8222;raffendes&#8220; (vulgo: jüdisches) Kapital mehr als nur an. Man wirft dem FC Bayern vor, gewissermaßen ein Kunstprodukt zu sein und seine Erfolgsteams bloß zusammengekauft zu haben, statt sie von Kindesbeinen an wachsen zu lassen.</p>
<p><span class="hl2">&#8222;FC Hollywood&#8220;</span></p>
<p>Auch wenn Ressentiments nicht durch das Benennen von Fakten aufklärbar sind, sei der Vollständigkeit wegen darauf hingewiesen, dass der Verein sich lediglich ein bisschen geschickter anstellt als seine Konkurrenten: Das große Olympiastadion etwa sorgte für höhere Einnahmen bei den Spielen, und das Management hatte ein feines Gespür für die Möglichkeiten finanzieller Akquise. Als erster deutscher Fußballklub dehnte der FC Bayern seine Werbung um Sympathien, Mitglieder und Fans auf das gesamte Bundesgebiet aus (was den Hass auf ihn noch steigerte &#8211; man hat schließlich seine Wurzeln zu bedenken und als Kölner zum FC zu halten und als Ruhrgebietsmensch zu Schalke oder <em>Borussia Dortmund</em>) und schuf sich durch ein geschicktes Merchandising weitere Einnahmequellen. Gleichzeitig verpflichteten die Bayern immer wieder auch internationale Stars, erhöhten so ihre Wettbewerbschancen und erweiterten damit wiederum auch ihren finanziellen Spielraum. Dessen ungeachtet &#8211; oder gerade deswegen &#8211; bewahren sie durch zuschauerträchtige Benefizspiele immer wieder so genannte Traditionsklubs vor dem sicheren Untergang &#8211; wie vor nicht allzu langer Zeit zum Beispiel ausgerechnet den linken Kultverein <em>FC St. Pauli</em>, der die kompletten Einnahmen aus einem Freundschaftskick gegen Bayern München zur Sanierung seiner maroden Finanzen verwenden konnte.</p>
<p>Doch solche Fakten fechten die Bayern-Hasser natürlich nicht an. Vielmehr kommen auch (mit antisemitischen Stereotypen eng verbundene) antiamerikanische Ressentiments in der Ablehnung des internationalsten deutschen Fußballklubs immer wieder zur Geltung, sei es indirekt &#8211; wie etwa in dem Vorwurf, der FC Bayern sei im Fußball eine arrogante Großmacht, der ständig Absprachen und Regelungen verhindere oder sabotiere und nach eigenem Gutdünken verfahre -, sei es direkt wie durch die Bezeichnung &#8222;FC Hollywood&#8220;, mit der die Glitzerwelt des Klubs, der Klatsch und Tratsch um ihn und ganz generell das gleißende Scheinwerferlicht, das beständig auf ihn gerichtet ist, als künstlich, pompös, bombastisch, inhaltsleer, oberflächlich und unseriös &#8211; amerikanisch eben &#8211; entlarvt werden sollen. Der FC Bayern ist gewissermaßen die USA der Fußball-Bundesliga, der man &#8222;Old Europe&#8220; in Form von Vereinen wie <em>Werder Bremen</em>, <em>Borussia Dortmund</em> oder <em>Schalke 04</em> entgegenstellt, wenn man es nicht gleich aus Prinzip mit Underdogs à la <em>SC Freiburg</em>, <em>Mainz 05</em> oder dem <em>FC St. Pauli</em></p>
<p><span class="hl2">Das Nationale als Anachronismus</span></p>
<p>Der heutige <em>FC Bayern München</em> &#8211; das heißt seine Spieler, Trainer, Funktionäre und die Fans &#8211; nimmt zwar keinerlei Bezug mehr auf die Geschichte des Klubs vor 1945; dennoch sind manche Äußerungen und Stellungnahmen durchaus sympathischer als die aus anderen Vereinen. Manager Uli Hoeneß etwa kann &#8211; obschon bekennender CSU-Wähler und Gewerkschaftsfeind &#8211; zumindest mit dem klassischen Deutschnationalismus gar nichts anfangen und hat mehrfach betont, dass die Sympathien der Anhänger für einen Spieler nicht von dessen Staatsangehörigkeit abhängen dürften. Die Beschränkung der Zahl nichtdeutscher Spieler in deutschen Vereinen lehnt er ab. Nationalmannschaften hält er schon mal für einen Anachronismus, weshalb man über ihre Abschaffung nachdenken müsse, da den Fans ihr Lieblingsverein näher sei.</p>
<p>Nicht unsympathisch war, nebenbei bemerkt, auch der Auftritt des FC Bayern bei seinem letztjährigen <em>Champions League</em>-Gastspiel am jüdischen Neujahrstag in Tel Aviv gegen <em>Maccabi</em>. Der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge etwa äußerte sich in einem Interview geradezu begeistert über Israel und verurteilte den palästinensischen Terror scharf. Auch die Mannschaft zeigte so etwas wie politisches Bewusstsein: Normalerweise trägt das Team bei internationalen Begegnungen schwarze Trikots, Hosen und Stutzen. In Tel Aviv lief es jedoch ganz in roter Kleidung auf. Bemerkenswerte Begründung: Die schwarze Kluft könne in Israel Assoziationen zur Uniform der SS hervorrufen. Und das gelte es unbedingt zu vermeiden. Ob andere Klubs auch von sich aus einen solchen Schritt unternommen hätten, darf bezweifelt werden.</p>
<p><strong>Tipps zum Weiterlesen:</strong></p>
<p>Dietrich Schulze-Marmeling, <em>Die Bayern. Die Geschichte des deutschen Rekordmeisters</em>, Göttingen 2003, Verlag Die Werkstatt.</p>
<p>Ders. (Hg.), <em>Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball</em>, Göttingen 2003, Verlag Die Werkstatt.          hält, die vermeintlich ganz anders funktionieren, bei denen Fußball noch gearbeitet werde, die Fans in Treue fest mit ihrem Klub verbunden seien und in dem es familiärer, dörflicher und intimer zugehe als bei den großen Bayern: Hier das kleine, ungemütliche und baufällige Stadion, dort die prachtvolle und komfortable Allianz-Arena, die der Volksmund bereits &#8222;Arroganz-Arena&#8220; nennt. Hier die gewachsene und überschaubare Familie der aufrechten Anhänger, die bei Wind und Wetter kommen, mit ihrem Team durch Dick und Dünn gehen und Leiden für einen Wert an sich halten, dort die gesichtslose Schar erfolgsverwöhnter Opportunisten, die keine Fans sein können, weil ihr Verein ja ständig alles gewinnt, und die gar nicht wissen, wie es ist, wenn man ständig auf die Mütze bekommt. Hier die kuschelige Scholle, dort die kalte, fremde Großstadt; hier die deutschen Werte, dort die amerikanischen; hier die Opfer, dort die Täter.</p>
<p></span></h4>
<p><span style="color:#0000ff;"><a href="http://prodomo.50webs.net/1/fc_bayern.pdf">PDF</a> Version</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Anmerkung : Der Artikel stammt vom Oktober 2005</span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Einladung zum Kurt-Landauer-Turnier 2009</title>
		<link>http://ultramuc.wordpress.com/2009/05/11/einladung-zum-kurt-landauer-turnier-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 19:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[zum vierten Mal dürfen wir 2009 zu unserem antirassistischen Turnier um den Kurt-Landauer-Pokal einladen. Im letzten Jahr konnten wir viele Bayernfans begrüßen und auch einige Bayern-Fanclubs ins Teilnehmerfeld aufnehmen. Berichte, Eindrücke und Fotos aus den vergangenen Jahren findet ihr auf unserer Homepage. Wir würden uns freuen, wenn auch dieses Jahr wieder der ein oder andere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=496&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>zum vierten Mal dürfen wir 2009 zu unserem antirassistischen Turnier um den Kurt-Landauer-Pokal einladen. Im letzten Jahr konnten wir viele Bayernfans begrüßen und auch einige Bayern-Fanclubs ins Teilnehmerfeld aufnehmen. Berichte, Eindrücke und Fotos aus den vergangenen Jahren findet ihr auf unserer Homepage. Wir würden uns freuen, wenn auch dieses Jahr wieder der ein oder andere Fanclub am Kurt-Landauer-Turnier teilnimmt. Dieses Jahr findet der Kurt-Landauer-Pokal vom 03. bis zum 05. Juli 2009 statt.</h3>
<h3>Unser Einladungsturnier ist nach dem ehemaligen Präsidenten unseres Vereins &#8211; Kurt Landauer &#8211; benannt, der vor und nach der Schreckensherrschaft der Nazis mit einem weltoffenen Kurs die Grundsteine des Erfolgs unserers Vereins legte. Kurt Landauer wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft verfolgt, musste schließlich ins Exil gehen und verlor viele Verwandte. Ihm und der Vergangenheit unseres Vereins sind wir &#8211; genauso wie unserem gesunden Menschenverstand &#8211; verpflichtet, uns gegen Nazis und rechte Ideologie zu stellen. Unser Turnier steht entsprechend unter diesem Motto gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung.</h3>
<h3>Wie schon im letzten Jahr werden wir auch in der diesjährigen Auflage unseres Turniers inhaltlich mehrere verschiedene Schwerpunkte setzen. Unter anderem wollen wir uns mit den Problemen des Sexismus und der Homophobie auseinander setzen. Natürlich soll sich auch wieder über die Arbeit gegen Rassismus und Repression ausgetauscht werden. Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr Vorschläge für das inhaltliche Programm habt. Kontaktiert uns einfach mit Euren Vorschlägen. Natürlich werden wir neben dem Fußballturnier und dem inhaltlichen Programm noch jede Menge Musik, Essen und Trinken und Rahmenprogramm anbieten. Es hat bisher jedem, der vorbei geschaut hat, gefallen. Wenn Ihr mit einer Fanclub-Mannschaft teilnehmen oder einfach nur vorbei schauen wollt, sprecht uns beim Stuttgart-Heimspiel am Streetworkbus oder Kurve an.</h3>
<h3>Antirassistische Grüße,</h3>
<h3>Schickeria München</h3>
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		<title>Homophobie im Fußball</title>
		<link>http://ultramuc.wordpress.com/2009/05/04/homophobie-im-fusball/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 15:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[political campaign]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist der aktuelle Fußballsport wirklich so tolerant und weltoffen wie er sich nach Außen darstellt, oder gibt es dennoch Nachholbedarf? Homosexualität im Fußball scheint das Tabuthema schlechthin zu sein. Bei einem 10 %-igen Anteil an Homosexuellen in Deutschland ist es jedoch auch statistisch wahrscheinlich, dass im Fußballsport ein ähnlicher Anteil vorhanden sein müsste. Obwohl bekannt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=494&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color:#ff6600;">Ist der aktuelle Fußballsport wirklich so tolerant und weltoffen wie<br />
er sich nach Außen darstellt, oder gibt es dennoch Nachholbedarf?<br />
Homosexualität im Fußball scheint das Tabuthema schlechthin zu sein.<br />
Bei einem 10 %-igen Anteil an Homosexuellen in Deutschland ist es<br />
jedoch auch statistisch wahrscheinlich, dass im Fußballsport ein<br />
ähnlicher Anteil vorhanden sein müsste. Obwohl bekannt ist, dass es<br />
auch unter den aktuellen Bundesligaprofis bereits Homosexuelle<br />
Spieler gibt, gab es bisher kein offizielles &#8222;Coming out&#8220;. Neben dem<br />
folgenden enormen medialen Druck unter dem der Spieler stehen würde,<br />
steht wohl auch die Angst vor den Schmähgesängen und Beschimpfungen<br />
innerhalb der Fußballstadien im Vordergrund. Genauso wie die<br />
Verantwortlichen (DFB, DFL, Vereine) dürfen auch wir Fans uns den<br />
Problemen nicht verschließen!</p>
<p>Homophobie wird als &#8222;irrationale Angst und Intoleranz gegenüber<br />
Homosexualität, Schwulen und Lesben &#8211; und sogar gegenüber<br />
Verhaltensweisen, welche außerhalb der erwarteten<br />
Geschlechterrollen-Vorstellungen liegen&#8220; definiert. Hier gilt es<br />
jedoch für uns aktive Fußballfans anzusetzen, diesen Tendenzen<br />
entgegenzuwirken und derartige homophobe Gesänge in den Stadien zu<br />
verhindern. Anders als von Offizieller Seite fordern wir keine<br />
Verbote, sondern setzen in diesem Punkt auf die Selbstregulierung<br />
innerhalb des Mikrokosmos Fanszene. Grundsätzlich sind die Themen<br />
Homophobie und Sexismus häufig nicht voneinander zu trennen, da<br />
lesbische Frauen durchaus von homophoben und sexistischen<br />
Beleidigungen betroffen sind.</p>
<p>Die Themen Homophobie sowie Sexismus müssen auf eine Ebene mit<br />
Rassismus gestellt werden und dürfen nicht als Diskriminierung<br />
zweiter Klasse deklariert und behandelt werden! Der Fußball darf<br />
nicht als Rückzugsraum für überkommene Männlichkeitsvorstellungen<br />
dienen! Jeder sollte sich auf den Rängen nach persönlichen Vorlieben<br />
verhalten können und nicht irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen<br />
unterworfen werden. Als positives Beispiel unserer Mannschaft ist<br />
hier vor allem Philipp Lahm zu nennen. Dieser positionierte sich im<br />
Magazin &#8222;FRONT&#8220; klar gegen Homophobie im Fußball und der<br />
Gesellschaft. Wir hoffen natürlich dass diese Einstellung im gesamten<br />
Kader bzw. Verein Konsens ist.</p>
<p>Die meisten Zuschauer/Fans denken bei Schmähgesängen, wie z. B.<br />
&#8222;Schwuler&#8220; nicht großartig drüber nach, dass sich dadurch einige<br />
Spieler und auch Fans diskriminiert fühlen werden. Hier müssen die<br />
Fans über die Wirkung ihres Verhaltens aufgeklärt werden, um<br />
letztendlich mit einer breiten (Fan-)Basis gegen schwulen- und<br />
lesbenfeindliche Tendenzen vorgehen zu können. Auch unsere Südkurve<br />
ist in diesem Bezug schon negativ aufgefallen, z. B. durch absolut<br />
sinnlose homophobe Rufe gegen Tim Wiese nur aufgrund eines<br />
rosafarbenen Torwarttrikots. Dieses Verhalten wurde leider nicht nur<br />
von Einzelnen beobachtet, sondern es haben sich viele Fans der<br />
Südkurve teils bewusst aber sicherlich die Mehrheit ohne großartig<br />
über ihr Verhalten nachzudenken beteiligt.</p>
<p>Das vorherrschende negative Klima wirkt unbestritten abschreckend<br />
gegenüber Homosexuellen und ist wohl auch der Grund, warum sich kaum<br />
schwule bzw. lesbische Fußballfans in den Fankurven aufhalten. Falls<br />
doch, werden sich diese wohl in der Masse verstecken und kaum mit<br />
einem &#8222;Coming out&#8220; aufsehen erregen wollen mit der Gefahr Opfer von<br />
Diskriminierung zu werden. Wenn es uns in Zukunft gelingt durch einen<br />
offenen Umgang mit dem Thema Homosexualität im Fußball die nötige<br />
Akzeptanz/Klima in der Südkurve zu schaffen, mit der Folge das sich<br />
bald auch in unserer Mitte homosexuelle Personen ohne Angst zu outen<br />
wagen, haben wir wieder einen Schritt mehr zu einer bunten, kreativen<br />
und lautstarken Fankultur geschafft!</p>
<p>Bitte nehmt euch die Zeilen zu Herzen, setzt euch mit dem Thema<br />
auseinander und überdenkt euer Handeln in gewissen Situationen. Diese<br />
weltoffene Einstellung sollte ohnehin sowohl im Stadion als auch im<br />
privaten Umfeld selbstverständlich sein. Die Südkurve München ist ein<br />
Ort an dem jeder Bayernfan, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Sprache,<br />
Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alters willkommen ist um<br />
seine Fankultur entsprechend lautstark auszuleben.</span></h4>
<h4><span style="color:#ff6600;">Weitere Infos:</span></h4>
<h4></h4>
<h4><span style="color:#ff6600;"><a href="http://hpd.de/node/6260">http://hpd.de/node/6260</a></span></h4>
<h4><span style="color:#ff6600;"><a href="http://www.sektion-niedlich.de/">http://www.sektion-niedlich.de</a></span></h4>
<h4><span style="color:#ff6600;"><a href="http://www.f-in.org/">http://www.f-in.org/</a></span></h4>
<h4><span style="color:#ff6600;"><a href="http://www.eglsf.info/eglsf-about-german.php">http://www.eglsf.info/eglsf-about-german.php</a></span></h4>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/494/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/494/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=494&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sektion Stadionverbot bleibt im Spiel</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 15:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Repression]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in München sind in ganz Deutschland Fans von Stadionverboten betroffen. Trotz des Verbots folgen wir unserem Verein weiterhin zu jedem Spiel, vor jedem Stadioneingang ist dann leider Schluss. Unsere Freunde gehen in die Kurve, wir vertreiben uns vor den Toren der Stadien die Zeit, schauen das Spiel im Fernsehen. Jedes Mal wenn wir im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=489&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie in München sind in ganz Deutschland Fans von Stadionverboten betroffen. Trotz des Verbots folgen wir unserem Verein weiterhin zu jedem Spiel, vor jedem Stadioneingang ist dann leider Schluss. Unsere Freunde gehen in die Kurve, wir vertreiben uns vor den Toren der<br />
Stadien die Zeit, schauen das Spiel im Fernsehen. Jedes Mal wenn wir im Fernsehen dann unsere Kurve sehen werden die Augen groß, besonders wenn wir die &#8222;Ausgesperrte immer bei uns&#8220; Fahne sehen. Wer noch kein Stadionverbot hatte, kann sich kaum vorstellen wie es einem wahren Fan vor den Toren geht!<br />
Das größte was ihr für uns Stadionverbotler bei jedem Spiel unseres FC Bayern machen könnt: Singt für uns mit! Schreit unsere Mannschaft zum Sieg! Und vergesst niemals &#8211; vor den Toren stehen Fans des FC Bayern, die nichts lieber machen würden, als mit euch zusammen in der<br />
Kurve zu stehen!</p>
<p>Im Internet sind wir auf eine coole Aktion der Stadionverbotler von Osnabrück aufmerksam geworden, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Beim Spiel des VfL Osnabürck gegen Hansa Rostock blieb es den Zuschauern am Fernsehschirm zwar verborgen (ober besser: es wurde<br />
ihnen vorenthalten). Die Fans im Stadion bemerkten es natürlich. Aktivisten der Sektion Stadionverbot der Violet Crew Osnabrück schossen beschriftete Fußbälle über das Dach in das Stadioninnere, um damit auf vorverurteilend und unberechtigt ausgesprochene<br />
Stadionverbote aufmerksam zu machen. Insbesondere durch Stadionverbote aus Ahlen ist die Osnabrücker Fanszene zur Zeit betroffen. In Solidarität mit allen von Stadionverboten betroffenen Fans wurde ein kreatives Zeichen gegen Stadionverbote gesetzt!<br />
Zudem haben die Stadionverbotler das Infomagazin Draussen herausgegeben, schaut es euch an, es lohnt sich! Einfach <a href="http://www.violetcrew.de/web/draussen/draussen.pdf">hier</a> runterladen:</h3>
<h3></h3>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/489/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/489/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=489&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SG Dynamo Dresden Auswärtssieg in Paderborn 7.696 Zuschauer, davon 1.100 Gäste</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 01:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=478&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/attachment/01/' title='01'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/01.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="01" title="01" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/attachment/02/' title='02'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/02.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="02" title="02" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/attachment/03/' title='03'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/03.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="03" title="03" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/attachment/04/' title='04'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/04.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="04" title="04" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/5-2/' title='5'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/5.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="5" title="5" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/6-2/' title='6'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/6.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="6" title="6" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/7-2/' title='7'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/7.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="7" title="7" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/9-2/' title='9'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/9.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="9" title="9" /></a>
<a href='http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/19/sg-dynamo-dresden-auswartssieg-in-paderborn-7696-zuschauer-davon-1100-gaste/8-2/' title='8'><img width="150" height="99" src="http://ultramuc.files.wordpress.com/2009/04/8.jpg?w=150&#038;h=99" class="attachment-thumbnail" alt="8" title="8" /></a>

<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ultramuc.wordpress.com/478/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ultramuc.wordpress.com/478/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=478&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Disziplinarverfahren wegen &#8222;Laser-Attacke&#8220; gegen Israels Torhüter</title>
		<link>http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/11/disziplinarverfahren-wegen-laser-attacke-gegen-israels-torhuter/</link>
		<comments>http://ultramuc.wordpress.com/2009/04/11/disziplinarverfahren-wegen-laser-attacke-gegen-israels-torhuter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 19:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ultramuc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soccer]]></category>

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		<description><![CDATA[ZÜRICH (inn) &#8211; Die FIFA hat gegen den griechischen Fußballverband Ermittlungen eingeleitet. Dessen Fans hatten während des WM-Qualifikationsspiels gegen Israel am vergangenen Mittwoch bei dem spielentscheidenden Elfmeter den israelischen Torwart mit einem Laserpointer irritiert. Der Vorfall ereignete sich in der 67. Spielminute beim Stand von 1:1. Als Griechenlands Stürmer Georgios Samaras zum Elfmeter antrat, versuchte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ultramuc.wordpress.com&amp;blog=4463969&amp;post=475&amp;subd=ultramuc&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color:#0000ff;"><strong>ZÜRICH (inn) &#8211; Die FIFA hat gegen den griechischen Fußballverband Ermittlungen eingeleitet. Dessen Fans hatten während des WM-Qualifikationsspiels gegen Israel am vergangenen Mittwoch bei dem spielentscheidenden Elfmeter den israelischen Torwart mit einem Laserpointer irritiert.</strong></span></h4>
<h4><span style="color:#0000ff;"><strong>Der Vorfall ereignete sich in der 67. Spielminute beim Stand von 1:1. Als Griechenlands Stürmer Georgios Samaras zum Elfmeter antrat, versuchte ein Fan den israelischen Torhüter Dudu Aouate mit einem Laserpointer zu blenden.</strong></span></h4>
<h4><span style="color:#0000ff;"><strong>Israel hatte das Spiel in Heraklion auf der Insel Kreta mit 2:1 verloren. Es war die erste Niederlage bei einer WM-Qualifikation seit 8 Jahren.</strong></span></h4>
<h4><span style="color:#0000ff;"><strong>Im Falle einer Verurteilung drohen dem griechischen Fußballverband Geldstrafen, ein Heimspiel ohne Publikum oder im Extremfall Punktabzug.</strong></span></h4>
<h4><span style="color:#0000ff;"><strong>Es ist nicht das erste Mal, dass griechische Fans mit solchen Mitteln versuchen, ein Spiel zu beeinflussen. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten sie den Schweizer Stürmer Alex Frei zu blenden versucht. Damals war der griechische Verband verwarnt worden.</strong></span></h4>
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